Monday, May 18, 2009

Vorschau: The Empires Strike Back - der global-lokale Musikmix der neuen Tanzmusik 21.3.09

The Empires Strike Back - der global-lokale Musikmix der neuen Tanzmusik

N.A.S.A. (für „North America / South America“) ist das Projekt von DJ Squek E. Clean aus Los Angeles und DJ Zegon aus Sao Paulo, dass bei der Veröffentlichung des Debütalbums vor einigen Wochen erstmal durch die großen Namen der Gastsänger/innen Eindruck machte. Die reichen von B.I.G. über M.I.A. bis David Byrne – aber was steckt dahinter?

Ze Gonzales a.k.a. DJ Zegon, eine Hälfte des DJ-Duos, spricht im Interview über seine Liebe zum HipHop und zu alten brasilianischen Platten, die nicht den üblichen Klischees entsprechen, über musikalsiche Perfektion und Brüche und warum sich auf dem US-Markt trotz des hohen Latino-Bevölkerungsanteils nicht einmal spanischsprachige, geschweige denn portugiesischsprachige Platten jenseits der jeweiligen Communities vermarkten lassen.

Anschließend ein kleiner Streifzug durch die brasilianische Popmusik und durch neue globale Tanzmusik von Indien über Angola, Brazilien, Puerto Rico und die USA nach England. U.a. mit Ana Rosely, Bonde Do Tigrao, Ishq Bector und Jay Z.

Vorschau:
4. April 2009 - Hugh Masekela im Interview zum 70. Geburtstag + Musik aus Südafrika
25. April 2009 Robin Proper Sheppard (Sophia) im Interview + Songs of Love and Heartbreak
9. Mai 2009 - JWL.B (Yo Majesty) im Interview und Musik aus Tampa, Florida

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Vorankündigung: Neko Case im Interview + wandernde Rootsmusik

Man könnte sie die große alte Dame des Alternative Country nennen – wenn 38 Jahre nicht noch recht jung wären und Case sich selbst als Country-Sängerin bezeichnen würde, weil sie die Genrebezeichnung nicht irgendwelchen staatstragenden Schmierlappen überlassen will. Ihre Wurzeln hat sie jedoch im Punk und sie liebt den Gospel.

Mit 15 büxte die US-Amerikanerin aus dem Bundesstaat Washington von zu Hause aus, begann bald Schlagzeug zu spielen und entdeckte später ihre Liebe zur Countrymusik – und zu Kanada. Nach ihrem Studium in Vancover musste sie jedoch wieder zurück in die USA. In Chicago baute sie sich im Dunstkreis des Bloodshot-Labels ihr musikalsiches Umfeld auf, hielt aber die Bande zu Musikerfreunden nach Kanada aufrecht und fand mit Calexico und Howe Gelb neue Freunde in Tuscon, Arizona.Weil dort die Mieten deutlich günstiger sind, verlegte die dauertourende Musikerin ihren Wohnsitz dahin. Jetzt hat sie sich eine Scheune in Vermont gekauft, wo sie als Kind gelebt hat.

All diese Stationen sind auf dem neuen Album „Middle Cyclone“ zu hören, inclusive Froschchor, im Takt zwitschernder Rotkehlchen und einem Orchester aus sechs ausgemusterten Klavieren. Im Interview erzählt sie, was sie sich bei dem merkwürdigen Cover gedacht hat, von ihrem Engagement für Tierrechte und warum es als „Tomboy“ so schwierig ist zu zeigen, dass man Liebe braucht. In diesem Zusammenhang verrät sie uns auch ihre Lieblingsliebeslieder.


Später wird in Neko Case Wurzeln und musikalischem Umfeld gewildert: Countryeskes alt und neu, aber auch Blues und Gospel. Alles mit einem Schuß Punk, zumindest im Geiste; u.a. mit Lyle Lovett, der Handsome Family und Billy Holliday. Nebenbei klärt sich (zumindest ein bißchen): Was ist eigentlich Alternative Country und woher kommt und wohin geht die Rootsmusik.

Popkontext - alle 14 Tage samstags 23-24 Uhr auf ByteFM
http://byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&sendung=173

Vorsschau:
21. März 2009 - N.A.S.A. + Global Dance Music
4. April 2009 - Hugh Masekela im Interview zum 70. Geburtstag + Musik aus Südafrika

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Vorankündigung: Andrew Bird im Interview + Musik aus Chicago 7.2.09

Mit vier Jahren lernte er Geige spielen, seitdem gehört Musik für ihn wie das Atmen zum Leben: Der Chicagoer Singer-Songwriter hat die Ambition, ganz eigene Musik zu schaffen, die auf keine Referenzen verweist. Jetzt hat er sein neues Album „Noble Beast“ veröffentlicht, aufgenommen in Nashville mit Mark Nevers aus dem Lambchop-Dunstkreis, und in Chicago im Studio von Wilco. Andrew Bird erzählt von Geistern in den Maschinen, die Resonaz der eigenen Knochen und warum er nicht zwingend auf das Gelernte zurückgreifen will.

Weiter geht's dann mit Musik aus Birds Heimatstadt Chicago. Die Metropole im Herzen der USA war außer beim Chicago Blues nie Vorreiterin eines ganz eigenen Genres – aber immer passierten und passieren Entwicklungen auch hier, erhalten neue Anstöße und Nuancen. Mit Musik aus der „Windy City“ oder auch Chi-Town könnte man Tage füllen. Also völlig unvollständig und vielleicht etwas schulbuchhaft durch Zeit und Stile – aber trotzdem schön. U.a. mit Koko Taylor, DJ Pierre, Wilco und Red Red Meat.

Popkontext - alle 14 Tage samstags 23-24 Uhr auf ByteFM
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Vorsschau:


21. Februar 2009 - Marissa Nadler im Interview + Ladies of Song
7. März 2009 - Neko Case im Interview + Alternative Country
21. März 2009 - N.A.S.A. + Beyond Hip Hop
4. April 2009 - Hugh Masekela im Interview zum 70. Geburtstag + Musik aus Südafrika


Das Interview in Schriftform findet ihr auf Popkontext.de.

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Vorankündigung: Marissa Nadler im Interview + (Un)typical Girls 24.2.09

Mit vier bekam Marissa Nadler von ihrer Mutter Pinsel in die Hand, mit 14 nahm sie sich eine Gitarre. Sie studierte Kunst, erhielt dann aber ein unerwartetes Angebot für eine Europatournee. Sie entschied sich für die Musikkarriere. Die Bostoner Psych-Folkerin mit der glockenhellen Stimme legt mit ihrem vierten Album „Little Hells“ das bisher abwechslungsreichste Werk ihrer Karriere vor. Im Interview erzählt sie, warum sie lieber abseits von Szenen arbeitet, warum sie Folkmusik der elitären Kunstwelt vorzieht und warum es auch feministische Frauen zugeben dürfen, wenn ihnen ein Mann fehlt.

Anschließend daran Musik von Frauen, die aus den Klischee-Rollen fallen, z. B. eine schamlos lüsterne Psych-Folkerin, eine afroamerikansiche Pop-Harfinistin und eine argentinisch-französische Polit-Rapperin.

Popkontext - alle 14 Tage samstags 23-24 Uhr auf ByteFM

Vorsschau:
7. März 2009 - Neko Case im Interview + Alternative Country
21. März 2009 - N.A.S.A. + Global Dance Music
4. April 2009 - Hugh Masekela im Interview zum 70. Geburtstag + Musik aus Südafrika

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Vorankündigung: J Tillman im Interview und neue hippieske Musik aus den USA

Das J(osh) Tillman seit einem knappen Jahr Drummer bei den Fleet Foxes ist, schadet sicher der Aufmerksamkeit für seine Solarbeit als Singer-Songwriter nicht. Überhaupt glaubt er, dass er ein besserer Drummer als Gitarrist sei. Deshalb legt er bei seinen Songs besonders viel Aufmerksamkeit auf die stimmliche Gestaltung. So sind es auch der intensive Gesang und die reichen Sprachbilder, die den Hörer in die Songs von Tillman hineinziehen. Anlässlich der Veröffentlichung seines fünften Albums „Vacilando Territory Blues“ sprach er mit uns darüber, warum Pete Seeger ein Rollenvorbild für ihn ist, obwohl Tillman gar nicht explizit politisch ist., warum sich immer wieder religiöse Metaphern in seine Texte schleichen, ohne dass er gläubig ist, und was ihn als Stadtmensch hin und wieder in einen Trailer auf eine öde Insel zieht.

Im zweiten Teil der Sendung gibt es neue hippieske Musik aus den USA: Freak Folk, Psychedelic Folk, Acid Folk, Neo Folk, Neo Tribal – wie auch immer man den Stil der Musiker nennen mag, die Anfang des Jahrtausends im Schatten der Rezession, des verlogegen Konservatismus der Bush-Regierung und als Reaktion auf die Sterilität der Musikindustrie archaisches Musikerleben wiederbelebten – ob mit Akustikgitarre und Satzgesang oder auch moderner Technologie. Auch wenn der Trend schon 2006 im Feuilleton und der Musikpresse angekommen war, entwickelt er sich derzeit ungebrochen weiter. U.a. mit den Fleet Foxes, Marissa Nadler und Alela Diane.

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Thursday, November 29, 2007

Vorankündigung: Disco-Special am 13. Dezember 2007

Dreißig Jahre ist es mittlerweile her, das mit Saturday Night Fever Discomusik den Mainstream eroberte. Diese Musik und der dazu gehörende Lebensstil hatte sich in den 70er Jahre in den schwulen Clubs und Badehäusern New Yorks entwickelt, wo die Männer die im Laufe der Emanzipationsbewegungen der 60er Jahre, besonders nach den Stonewall-Riots 1969, gewonnen neuen Freiheiten ausgiebig auslebten - mit Party und Sex. Zur beliebtesten Tanzmusik entwickelte sich die Soulmusik, besonders der opulente Philly-Sound, und später Funk. Die Parties waren so beliebt, dass auch heterosexuelle Hipster bald die einschlägigen Läden überrannten.

Immer neue Discoschuppen machten zunächst in Manhatten, bald aber auch in anderen Großstädten wie San Francisco und Miami auf. Ebenso entwickelte sich die Musik weiter zu einem eigenständigen Stil. Frühe Discotitel wie George McCrae's "Rock Your Baby" eroberten Mitte der 70er die Charts. Einflüsse lateinamerikanischer Kultur kamen dazu, als die jugendlichen Hispanics aus der Bronx die Freuden der Disco entdeckten ("Do the Hustle"). Um die Tänzer länger bei der Stange zu halten wurden lange Mixe produziert und Songs auf Maxisingles, den so genannten 12-Inches ausgedehnt. DJs - häufig schwule Italo-Amerikaner - und Produzenten wurden oft prominenter als die Musiker und Interpreten der Songs. Die kulturelle Schickeria ließ sich in den beliebtesten Discos wie dem berühmten Studio 54, in die nur die Schönen und Reichen gelassen wurden, sehen - und gehen.

Nach Saturday Night Fever 1977 wurde Disco für zwei Jahre der neueste Schrei im Mainstream: aus der schwulen, durch nicht weiße Elemente geprägten Subkultur wurde die Musik der weißen, heterosexuellen angepassten Masse. Bald war die Musik omnipräsent. So nahmen sogar die Rolling Stones - Jagger war zu dieser Zeit ein eifriger Partygänger in New York - einige recht gelungenen Disco-Titel auf. Allerdings war das Gros der Musik Ramschware und es nervte. Zudem störten sich einige an dem schwulen Geschlechterleitbild, was für einige Jahre hip war. So wurde Disco 1979 zumindest im US-amerikanischen Mainstream für tot erklärt. In Europa lebte sie noch fröhlich in der Italo- und Eurodisco weiter, die sich jedoch stärker auf eine europäische Poptradition als auf afro- und lateinamerikanische Wurzeln bezog. Im Underground entwickelte sich House und später Techno, wo es bis heute starke Bezüge zu Disco gibt.

Heute, am 13. Dezember, gibt es bei Stereo zwischen 16 und 17 Uhr einen kleinen musikalsichen Rundumschlag, von ersten, auf Disco hindeutenden Soulnummern bis zu den "Auswirkungen" von Disco auf andere Kulturen und Musikstile.

Technorati Profile

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Wednesday, October 03, 2007

Antifolk bei Stereo am 4. Oktober

Antifolk ist eine Mischung aus Punk und Folk, die sich in den 80er Jahren in der New Yorker Lower East Side entwickelt hat. Das Team von Flockenpop veranstaltet seit einiger Zeit in Hannover eine Konzertreihe mit Antifolk-Künstlern. In diesem Zusammenhang ist heute Veranstalter Mario Moers zu Gast in der Sendung Stereo, zu hören hier auf Radio Flora zwischen 16 und 17 Uhr. Er wird etwas zu den Bands erzählen, die in den nächsten Tagen und Wochen in Hannover zu Gast sind, wie der New Yorker Jeffrey Lewis (Foto). Dazu gibt es Hintergrundinformationen zu Antifolk und weitere Veranstaltungstipps in diesem Bereich.

Für drei der Veranstaltungen in Hannover gibt es 1x2 Eintrittskarten zu gewinnen!


Foto: Pressefoto

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Wednesday, September 05, 2007

T. Rex Special zum 30. Todestag von Marc Bolan

Der Musiker Marc Bolan verunglückte vor 30 Jahren wenige Tage vor seinem 30. Geburtstag tödlich. Damals war seine Karriere schon auf dem absteigenden Ast. Anfang der 70er war er mit seiner Gruppe T. Rex das Idol einer Generation gewesen. Er war der erste Star des Glam Rock. Die Hysterie, die die Band unter den Teenagern auslöste, wurde mit der um die Beatles verglichen.
Radio Flora würdigt den Künstler am 16. September. Unter anderem gibt es ein Special im Rahmen der Sendung “Rückspiegel” von 11-12 Uhr. Als Vorgeschmack gibt es schon am 13. September ein Special mit Interviews mit Fans der ersten Stunde, die berichten, wie sie die Zeit erlebt haben, und mit Bolans langjährigem Produzenten Tony Visconti.



Hören und Sehen


Mehr Fotos von der Gedenkstätte an Marc Bolans Unfallort hier.

Ein Artikel dazu in der taz hier.

Ein Radiobeitrag hier.

Marc-Bolan-Special bei Crossroads: Donnerstag, 13. September, 15-17 Uhr
Marc-Bolan/T. Rex-Tag bei Radio Flora am 16. September

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Tuesday, July 17, 2007

Vorankündigung Crossroads am 19.7.07

Special: Portugal.The Man

Morgen (Freitag, den 20.7.) veröffentlichen Portugal.The Man, eine neue Band aus Alaska, ihr Album "Church Mouth". Zu diesem Anlass ein ausführliches Interview und Albumvorstellung.

Playlist:
  1. Church Mouth
  2. My Mind
  3. Bellies Are Full
  4. Oh Lord
  5. Dawn
  6. Children
  7. Sleeping Sleepers Sleep
  8. Sugar Cinnamon


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Friday, May 04, 2007

Vorschau Crossroads am 5. Mai 2007

Heute stelle ich das neue Album von Holly Golightly ausführlich vor, auf dem sie sich tief in den düsteren Rootscountry begeben hat. Gemeinsam mit dem texanischen Gitarristen Lawyer Dave firmiert sie als die "Brokeoffs" und ist auch in Deutschland live unterwegs. allerdings ist noch nicht klar, ob mit Band oder mit Dave im Duo. Garniert wird die Sendung mit anderen Stücken aus der düsteren alt. bzw. Rootscountry-Ecke.



Tourdaten Holly Golightly:

Tue 8th May: Hannover - Bei Chez Heinz
Wed 9th May: Berlin - Magnet
Fri 11th May: Dresden - Star Club
Sat 12th May: Weinheim - Cafe Central
Sun 13th May: Munich - Atomic Cafe
Mon 14th May: Cologne - Gebäude 9
Mon 21st May: Hamburg - Molotow

Tourfotos und Interviewausschnitte von Holly Golightly und Lawyer Dave hier.

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Monday, January 29, 2007

Vorschau Musik am Vormittag am 8.2.2007: Lady Songwriters

Die Singer-Songwriterin ist die klassische Pose von Musikerinnen in der Rockmusik. Hier stellen sie keine wilde, irritierende Sexualität zur Schau wie Rampensau Janis Joplin, sondern eine sanfte, wenn vielleicht auch ein bisschen frech-provokante (zumindest nach dem 77er Punk) - dem weiblichen Rollenklischee entsprechend. So gibt es immer wieder mal Wellen, in denen Singer-Songwriterinnen als dankbares Thema die Medienaufmerksamkeit erregen - von Carole King und Joni Mitchell über Tori Amos und AniDiFranco bis zu Norah Jones und Gillian Welch.

Andererseits sind diese Frauen auch Vorbilder für Generationen von Mädchen, die sie anregen, selbst musikalisch aktiv zu werden und sie bringen eine respektierte weibliche Perspektive in die Rockmusik.


Foto: Wikipedia

Im Februar bzw. März erscheinen zwei Alben von recht gestandenen, aber nur in Insiderkreisen bekannten Singer-Sonwriterinnen, die heute in Musik am Vormittag vorgestellt werden:

Das ist einmal das vierte Solo-Album von Paula Frazer aus San Francisco, die Mitte der 90er mit ihrer Band "Tarnation" bekannt wurde. Auf "Now It's Time" beeindruckt sie wieder mit ihrer unnachahmlichen, umfangreichen und etherischen Stimme (unter anderem in einem bulgarischen Frauenchor erprobt) und bezauberndem Songwriting (VÖ 16. März).

Bereits am 2. Februar erschien das sechste Album von Eleni Mandell aus Los Angeles, "Miracle of Five". In Deutschland erscheint es auf V2, da sich ihr vorhergehendes deutsche Label Trocadero aufgelöst hat. Es klingt nach einer Eleni Mandell, die die Kraft ihrer vorhergehenden Alben, ihre Wanderungen zwischen Bar Jazz, Countryeskem und straighten Songs, gebündelt hat und jetzt durchstarten will. An der Gitarre übrigens Nels Cline von Wilco! Mehr gibt es in einem kleinen Inteview mit der Künstlerin.

Ans andere Ende der USA geht es dann mit Regina Spector, einer in Moskau geborenen New Yorkerin. Sie stammt aus der Antifolk-Szene, hatte mit ihrem Album "Soviet Kitsch" 2005 für Aufsehen gesorgt und war zu einem Star geworden. 2006 debütiert sie beim Major-Label Warner mit "Begin to Hope". Sie kommt Ende Februar nach Deutschland - leider sind beide Konzerte bereits ausverkauft.

Musik am Vormittag, , 8. Februar, 10-11 Uhr auf Radio Flora

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Thursday, November 16, 2006

Vorschau: Ska-Special in Spektrum am 24.11.06

Foto: Matin Cueto / Wikipedia

Heute soll es um zwei scheinbar ganz unterschiedliche, aber doch gar nicht so weit von einander entfernte Skamusiker bzw. -bands gehen: den 1934 geborenen britisch-jamaikanischen Posaunisten Rico Rodriguez und die (relativ ;)) junge New-Yorker Band The Slackers.

Rodriguez ist seit den 1950er Jahren musikalisch aktiv und gehört zu den stilprägenden Posaunisten des Ska. Er war Teil der ersten und der zweiten Ska-Welle und ist bis heute musikalisch aktiv. Unter Ska-Afficionados gilt er als Legende. Garantiert gehörten auch seine Aufnahmen zu dem Gepäck, was der New-Yorker Musiker Dave Hillyard anschleppte, als er zu der gerade gegründeten New-Yorker Ska-Band The Slackers stieß und sie vom alten jamaikanischen Ska überzeugte.

Neben viel Musik gibt es biografische Anmerkungen zu Rico Rodriguez und zu den Slackers Interviewausschnitte (hier zu Teil schon vorzuhören) und eine CD-Verlosung.

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Wednesday, October 04, 2006

Vorschau: Musik am Vormittag 5.Oktober 2006


Nachdem mein Kollege Kai Bempreiksz in der letzten Sendung Click Click Decker vorgestellt hat, kommen an diesem Donnerstag die Goldenen Zitronen zum Zuge. Schorsch Kamerun (Foto) und Ted Gaier erzählen unter anderem von der Entstehung ihres Albums "Lenin", wie sich die Band über die Jahre zusammengerauft hat und was sie an den Codes der 80er vermissen.

Mein Vorankündigungstext zum Konzert bei der Langen Leine. In Hannover leider schon durch: Aber in Hamburg noch am 6. Oktober zu erwischen. Sehr sehenswert!

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Thursday, September 07, 2006

Vorschau: Musik am Vormittag am 21.9.2006

In der nächsten Musik am Vormittag am 21.9. von 10-11 Uhr gibt es entweder ein Special mit Clickclickdecker von meinem Kollegen Kai Bempreiksz oder von mir/uns beiden eins zu den Goldenen Zitronen - jeweils mit Interview.

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Saturday, August 19, 2006

Crossroads am 26. August 2006: Okkervil-River-Special

Okkervil River sind ein Musikerkollektiv aus Austin, Texas um den Sänger, Gitarristen und Songschreiber Will Sheff. In ihrer Musik treffen sich die archischen Geister des nordamerikanischen Kontinents mit Punk, hochkultureller literarischer Ausdruck mit Popkultur. Sheff lebt seine Kunst intensiver als die meisten anderen Musiker: auf der Bühne, bei den Aufnahmen und beim Schreiben. Er hat sogar seinen festen Wohnsitz aufgegeben und verzichtet auf die eigentlich ersehnte feste Beziehung, um auf der Bühne stehen zu können. Das erzählte der 29-jährige im Radio-Flora-Interview, zudem über die Mühen und Freuden des Tourlebens, über ästhetische Probleme mit illegalen Downloads und warum er nicht mit Strohhut auftreten möchte. Dazu Hits und rare Tracks der Band.



Crossroads, Samstag, den 26. August 2006, 21-22 Uhr

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Friday, August 11, 2006

Queer Noises in Musik am Vormittag Teil 2

Als Nachlese zum Christopher-Street-Day gibt es am Donnerstag, den 17. August in Musik am Vormitttag (10.08-11.00 Uhr) "Queer Noises Teil 2", Musik von schwulen und lesbischen Künstler/innen. Musik gibts von Patti Smith, Bikini Kill, Magnetic Fields, den Hidden Cameras, Matmos, DJ Ipek, Mary Gauthier u.a. und wir werden die jüngst erschiene Compilation "Queer Noises" (Trikont) vorstellen.

Achtung - Terminänderung: Eine Woche vorverlegt (vom 24. auf den 17. August).

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